Kontext

Nach Angaben der Platform für Quellen und Materialien zur mehrsprachigen und interkulturellen Erziehung des Europarates (http://www.coe.int/t/dg4/linguistic/langeduc/le_platformintro_EN.asp?) hängt der Zugang zu Erziehung von Sprachenkompetenz ab, was die Förderung ausreichender  Sprach- und interkultureller Kompetenzen in Lernenden zu einer Herausforderung für das Bildungssystem macht (S.3).  Nicht-formales oder informelles Lernen (European Commission, 2001) spielt eine wichtige Rolle in der Bildung der mehrsprachigen und interkulturell kompetenten Persönlichkeit; Bildung im 21. Jahrhundert bezieht ausser schulbasiertem Unterricht auch online Lernumgebungen mit ein.
 
Bildung bedeutet immer auch Sprachenbildung (wie das Aktionsprogramm "Sprachenpolitik und das Recht auf Bildung zur sozialen Einbindung 2010-2014" der Sprachenpolitikabteilung fordert). Dennoch sind nicht alle SprachmentorInnen ExpertInnen im Unterrichten, sie können nicht unbedingt auf institutionelle Unterstützung zurückgreifen und haben oft auch nicht genug Zeit oder Möglichkeiten zur Fortbildung. Aus diesem Grund kann es sein, dass ihnen die pädagogischen Fähigkeiten oder der Zugang zu flexiblen Online-Tools fehlen, um ihre Lernenden in den Mittelpunkt des Lehr-Lern-Prozesses stellen zu können.
 
Das More DOTS Projekt will diese Situation dadurch verbessern, indem es die bereits vorhandenen bits-size Aktivitäten von der Moodle-Platform des DOTS Projektes weiterverbreitet. Diese Verbreitung wird den Einfluss des ursprünglichen Projektes erweitern, indem sie (1) die Zielgruppe auf Lehrende ausweitet, die nicht auf Sprachenlehre spezialisiert sind; (2) die vorhandenen Aktivitäten anpasst und explizit auf den pädagogischen Fokus verschiedener Unterrichtskontexte hinweist; (3) und indem sie eine mehrsprachige, selbsterhaltende CoP (praxisorientierte Online-Gemeinschaft) aufbaut. Das wird auch die angehende Weiterverbreitung nach Projektende garantieren. 
 
More DOTS baut auf einem sozio-konstruktivistischen Zugang zu Pädagogik und Technologie auf, der SprachmentorInnen mehr Freiheit gibt, die Lernenden ins Zentrum des informalen und nicht-formalen Lernprozesses zu stellen. 
 

 

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